Strassenkerb 2017 auf Messers Schneide

Nachdem die neue Koalition aus UBP, CDU und FW auf der letzten Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar u.A. die Mittel das Stadtmarketings auf 100.000 Euro gesperrt hat und mit diesem Betrag nicht einmal die vertraglichen Kosten des Stadtmarketings für 2017 gedeckt sind, steht die Pungschder Strassenkerb 2017 und der Weihnachtsmarkt 2017 auf der Kippe!

Zwar betonen die drei Parteien, dass sie die Durchführung von Strassenkerb und Weihnachtsmarkt 2017 wie bisher wünschen, verschweigen aber, dass sie die notwendigen Mittel dafür gesperrt haben. Das zeugt nicht unbedingt von der von ihnen gepriesenen Bürgernähe und Offenheit. Zumal sich niemand von den drei Fraktionen im Vorfeld beim Stadtmarketing, bei den Vereinen, bei den ehrenamtlichen Organisatoren, den Schaustellern oder Wirten informiert hat. Die notwendigen Verträge und Vereinbarungen müssen schon jetzt getätigt werden und nicht erst im Juni, falls die neue Mehrheit die Sperrungen dann evtl. aufheben würde, womit auch nicht unbedingt gerechnet werden kann.

Die Stadt und das Stadtmarketing verfügen im Moment nicht über die notwendigen Mittel um Verträge zu unterzeichnen. Vereine, Wirte und Freiwillige ebenfalls nicht. Vielleicht findet sich ja innerhalb der neuen „Koalition, die trotz gemeinsamem Briefkopf bei ihren Anträgen“ keine Koalition sein will, Jemand, der mit einem grösseren fünfstelligen Betrag in Vorkasse treten will. Er bekäme das Geld nach der Kerb ja zurück – jedenfalls das Meiste.

Die Redebeiträge von UBP, CDU und FW während der Sitzungen des Haushaltsausschusses und der beschlussfassenden Sitzung der Stadtverordneten zeugten von einer bemerkenswerten „Uninformiertheit“, ob nun gewollt oder auch nicht.

Mir, als einer der Begründer unserer Pungschder Strassenkerb, der ersten Strassenkerb in Hessen überhaupt, geht die ganze Sache an die Nieren. Unter diesen Umständen erscheint mir die Durchführung der Strassenkerb 2017 als ziemlich unwahrscheinlich. Und: einmal ausgefallen……. Beispiele von verschwundenen Traditionsfesten gibt es genug. Unter diesen Umständen ist das nachfolgende Programm für unsere Pungschder Kerb 2017 in Frage gestellt.

Unsere neue Mehrheit erscheint mir wie jemand, der „mit 180 Sachen über die Autobahn braust, nur in den Rückspiegel schaut und damit den Brückenpfeiler vor ihm nicht bemerkt“! (Zitat stammt nicht von mir, sondern wurde auf einer der Sitzungen gehört.)

Peter